GERARDO BROGGINI

Rechtswissenschaft

Geboren am 16. November 1926. Habilitation 1956 in Heidelberg. 1956 bis 1961 Professor in Fribourg (Schweiz), 1961 bis 1968 Professor für Römisches Recht und Internationales Privatrecht in Heidelberg. 1968 bis 1990 war er Professor für Römisches Recht an der Katholischen Universität Mailand.

Publikationen (Auswahl)
Le modalità d’esecuzione dei contratti in diritto internazionale privato, 1951
Iudex arbiterve, 1957 
Collisio legum. Beiträge zum Internationalen Privatrecht. Festschrift, 1997
Cunabula iuris: studi storico giuridici, 2002

Broggini ist als Grenzgänger zwischen Deutschland und Italien ein Wissenschafter im europäischen Geist. 1964 gründete er mit dem damaligen Präsidenten des deutschen Bundesgerichtshofs Bruno Heusinger eine Vereinigung für den Gedankenaustausch zwischen deutschen und italienischen Juristen. Damit und mit seinen Zusatzkenntnissen im französischen und österreichischen Recht wurde er zu einem Wegbereiter der europäischen Rechtsintegration.