KRZYSZTOF PENDERECKI

Komponist/Dirigent

Geboren am 23. November 1933 in Debica im polnischen Karpatenvorland. Bereits als Kind erhielt er Violin- und Klavierunterricht. An der Musikakademie Krakau studierte er Komposition, an der Universität Kunst- und Literaturgeschichte. 1959 bereits übernahm er eine Professur an dieser Akademie, deren Direktor er 1972 wurde. Penderecki wurde u.a 2004 mit dem Praemium Imperiale (Musik) ausgezeichnet. 

Werke (Auswahl)
1959-1961 Dimensionen der Zeit und Stille für Chor und Orchester
1961-1962 Fluorescences für Orchester
1962 Stabat Mater für 3 gemischte Chöre a cappella
1967 Dies Irae. Oratorium zum Gedächtnis der Opfer von Auschwitz
1973-1974 Magnificat 
1968-1969 Die Teufel von Loudun. Oper in drei Akten (nach Aldous Huxley) 
1976-1978 Paradise Lost (nach John Milton)
1984-1986 Die schwarze Maske. Oper in einem Akt (nach Gerhart Hauptmann)
1989 Adagio, 4. Sinfonie für großes Orchester
1990-1991 Ubu Rex. Opera buffa in zwei Akten (nach Alfred Jarry)
2004-2005 8. Sinfonie Lieder der Vergänglichkeit

Anfangs führte er die Avantgarde an und entwickelte die „postserielle Musik“. Später wandte er sich der Tradition zu und gewann dadurch an Publikumsgunst. Seine Avantgarde-Techniken hatten und haben großen Einfluss auf Komponisten von Filmmusik. In zahlreichen, teils auch wichtigen Filmen wie „Shining“ wurde überhaupt Musik von Penderecki verwendet.