ANSELM KIEFER

Maler/Bildhauer

Geboren am 8. März 1945 in Donaueschingen. Studierte Bildende Kunst bei Peter Dreher in Freiburg. Karriere als Maler unterbrochen von zahlreichen Reisen in andere Kulturen mit tiefen Rückwirkungen auf seine Bilder, die er manchmal sogar mit Feuer oder mit Äxten bearbeitete. Starke Kombination von Öl mit anderen Materialien.
Am 19. Oktober 2008 wurde Kiefer der Friedenspreis des deutschen Buchhandels verliehen.

Ausstellungen (Auswahl)
1977 documenta 6, Kassel
1979 Stedelijk Van Abbemuseum, Eindhoven
1980 Deutsche Pavillon auf der 39. Biennale von Venedig
1981 Museum Folkwang, Essen; Whitechapel Art Gallery, London
1982 documenta 7, Kassel
1986 Stedelijk Museum, Amsterdam; Tate Gallery, London; Museum of Contemporary Art, Los Angeles
1987 Anselm Kiefer, The Art Institute, Chicago; Museum of Art, Philadelphia; Museum of Contemporary Art, Los Angeles and Museum of Modern Art, New York
1990 Städel, Frankfurt
1991 Neue Nationalgalerie, Berlin; Kunsthaus Zürich
1993 Melancholia, Wanderausstellung in Japan (Tokio, Kyoto, Hiroshima)
1998 Shoshana Wayne Gallery, Los Angeles; The Metropolitan Museum of Art, New York
2000 Stedelijk Museum voor Actuele Kunst, Gent
2001 Fondation Beyeler, Basel; Royal Academy of Art, London
2005 Kunsthalle Würth; White Cube, London; Museum of Modern Art, New York
2005/2006 Museum of Modern Art, San Francisco
2007 Guggenheim Museum, Bilbao; Monumenta, Grand Palais, Paris; Royal Academy of Art, London; Le Louvre, Paris
2008 Gagosian Gallery, Los Angeles; Victoria and Albert Museum, London

In der Begründung für die Verleihung des Praemium Imperiale der Japan Art Association heißt es 1999: „Kiefer arbeitet in der Überzeugung, dass die Kunst einer traumatisierten Nation und einer irritierten, geteilten Welt Heilung bringen könnte. Auf riesigen Leinwänden erschuf er epische Bilder, welche die Geschichte der deutschen Kultur mit Hilfe von Darstellungen von Figuren wie Richard Wagner oder Wolfgang Goethe aufriefen. [Dadurch ist er in der Lage] … die Möglichkeit auszudrücken, Schuld durch menschliche Anstrengung zu tilgen.”